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Oldtimerzunft Guntersblum
Langsam gehen die Arbeiten zu Ende, die letzten großen Arbeiten dürfte das Aufarbeiten der Räder sein.
Bei den Hinterreifen gibt es kein vertun, deren Zukunft ist lange vorbei, die Frontreifen sahen auf den ersten Blick noch
recht gut aus, bei näherer Betrachtung sah man dann doch die Risse im Gummi. Da stellte sich nur noch die
Frage tauschen wir die vor der Hauptuntersuchung oder zwischen Hauptuntersuchung und Nachuntersuchung.
Die Entscheidung war klar, Andreas bestellte 2 neue, genau wie sie der TÜV verlangt
SCHWARZ und RUND
Es waren nicht die ersten Reifen die ich montierte, so konnte ich eine Überraschung bei den Felgen nicht
auszuschließen.
Bein demontieren der Reifen zeigten sich dann auch noch defekte die vorher nicht wirklich sichtbar waren.
Alles in Allem ging die Demontage leicht von der Hand und auch der Erhaltungszustand der Felgen war KLASSE.
Lediglich aussen etwas mit Owatrol konservieren und es kann weiter gehen. So bleibt der Charakter des Schleppers
als altes Arbeitstier erhalten und die Felgen sind vor Rost geschützt.
Neue Reifen auf die Felgen und die Räder wieder an den Schlepper.
Die Vorderräder sind somit erledigt, weiter geht es dann mit den Hinterrädern.
Die Hinterräder waren dann doch etwas schwerer und die Reifen total verhärtet. Erstaunlich gut ließen sie sich
ins Tiefbett
drücken, aber anschließend über das Felgenhorn wollten sie einfach nicht rutschen. Geringe Rostmengen
und der harte Gummi
waren dann doch gegen mich. Letztendlich hat auch die alte Weisheit wieder gegriffen,
"Bist Du nicht willig, so werde ich gewaltig"
Die Felgen wurden dann gereinigt und mit Owatrol konserviert, die neuen Reifen ließen sich relativ
leicht aufziehen.
Nach der Montage der Räder war der Rote aus Neuss wieder ein echter Schwarzfuß (indianer).
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